Themen
- Zeitangaben (wie lange, wann, um wie viel Uhr, wie spät ist es), das Datum
- Tage, Wochen, Monate, Jahreszeiten
- das Wetter, die Wettervorhersage, die Himmelsrichtungen
- grundlegende geographische Begriffe
- eine einfache Beschreibung der Natur und der Naturschönheiten
- einige Bezeichnungen von Pflanzen und Tieren
- mein Verhältnis zur Natur; der Umweltschutz
Die Natur
Die Natur ist alles, was uns umgibt (obklopuje) und was der Mensch nicht selbst geschaffen hat. Die Natur können wir in zwei Grundgruppen einteilen, und zwar in die leblose (neživá) und die lebende (živá) Natur. Die leblose Natur nutzte schon der Urmensch seit Urzeiten (pravěk), denn die Natur bot ihm Holz an. Während der weiteren Entwicklung nutzte der Mensch die Erze (s Erz – ruda), und in der Gegenwart (současnost) fördern wir Erdöl, Erdgas usw. Man sollte die Natur schonen (šetřit), denn die Naturschätze sind nicht endlos.
Unser Planet wird von verschiedenen Tierarten bewohnt. Die lebende Natur, zu der auch der Mensch selbst gehört, ist mehr vom Klima (s Klima – podnebí) abhängig (závislý) als die leblose Natur. Das Klima auf der Erdkugel (zeměkoule) wechselt je nachdem, wie weit ein Gebiet vom Äquator (rovník) entfernt ist. Im heißen Klima, d. h. im äquatorialen Bereich (r Bereich – oblast), wachsen andere Pflanzen, und auch die Tierwelt ist anders als in der subtropischen Zone oder in der Polarzone – am Nordpol oder Südpol, wo nur Eis und Gletscher (r Gletscher – ledovec) sind und im Ozean Pinguine, Seehunde, Wale u. a. leben.
Unser Planet dreht sich nicht nur um die eigene Erdachse (zemská osa), sondern auch auf einer elliptischen Bahn um die Sonne – das bedingt (podmiňuje) das Klima und dadurch auch das Wetter. So entstehen in der gemäßigten (mírné) Zone, wo auch unsere Republik liegt, die vier Jahreszeiten – der Frühling (jaro), der Sommer (léto), der Herbst (podzim) und der Winter (zima). In der heißen Zone und in der Polarzone gibt es solche Unterschiede (r Unterschied – rozdíl) im Laufe des Jahres nicht.
Das Leben des Menschen ist von der Natur abhängig. Der Mensch ist ein Bestandteil der Natur, deswegen muss er sie schonen und nicht nur ausnutzen. Sein Wirtschaften entspricht leider manchmal dieser Tatsache nicht. Deshalb gründen wir Naturschutzgebiete, damit wir die Natur für die Zukunft (budoucnost) retten (zachránit) und bewahren (zachovat).
Die Jahreszeiten
Die Natur ist reich und vielfältig. In unserem milden Klima wechseln die vier Jahreszeiten, jede dauert drei Monate. Der Frühling beginnt am 21. März, der Sommer am 21. Juni, der Herbst am 23. September und der Winter am 21. Dezember. Am 21. Juni ist der längste Tag des Jahres, am 21. Dezember der kürzeste ve skenu se to vysvětluje vzdáleností od Slunce; ve skutečnosti za to může sklon zemské osy — nejblíž Slunci je Země začátkem ledna. Am 21. März und am 23. September ist der Tag so lang wie die Nacht. Die Natur wird vom Wetter sehr beeinflusst; wir können dem Wetter nicht befehlen, aber die Meteorologen sagen das Wetter für einige Tage voraus.
- Der Frühling – die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, die Tage werden länger, die Sonne wärmt. Es blühen die ersten Blumen (Schneeglöckchen, Krokusse, Veilchen, Schlüsselblumen), die Bäume bekommen Knospen und Blätter, die Vögel kehren aus dem Süden zurück. Das Wetter ist veränderlich – man sagt: „April, April, der macht, was er will.“ Die Sonne scheint, gleich danach regnet es oder schneit sogar.
- Der Sommer – für die Schüler zwei Monate Ferien, für die Bauern die Ernte. Es ist warm, manchmal heiß und schwül, alles ist trocken und staubig. Oft kommt ein Gewitter: Der Himmel ist bewölkt, es blitzt und donnert, es regnet in Strömen oder es hagelt; danach sieht man manchmal einen Regenbogen.
- Der Herbst – die Sonne geht später auf und früher unter. Anfangs ist das Wetter oft schön und beständig (der Altweibersommer, babí léto). Die Blätter färben sich bunt und fallen ab, man erntet Äpfel und Birnen, die Vögel fliegen in den Süden. Später ist es kühl und regnerisch, es nieselt, morgens gibt es dichten Nebel, es weht starker Wind, und es kommen die ersten Fröste – das „Hundewetter“, in dem man sich leicht erkältet.
- Der Winter – die Tage sind am kürzesten, die Nächte am längsten. Es friert, das Thermometer zeigt einige Grad unter null, die Bäume sind mit Reif bedeckt, von den Dächern hängen Eiszapfen. Die Kinder rodeln, bauen Schneemänner, machen Schneeballschlachten und fahren Ski. Schneereiche Winter gibt es heute oft nur in den Bergen. Unangenehm ist das Glatteis. Dann kommt das Tauwetter, und alles beginnt von vorn.
Die Wettervorhersage
Ein Beispiel: „Morgen wird es im Westen sonnig und trocken, im Osten wolkig mit gelegentlichen Schauern. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 18 und 22 Grad, nachts sinken sie auf 8 Grad. Es weht ein schwacher Wind aus Nordwest.“
Himmelsrichtungen: der Norden, der Süden, der Osten, der Westen (im Norden, nach Süden, aus dem Osten), Nordwest, Südost …
Tiere
- Haustiere: e Kuh – kráva, r Stier – býk, s Pferd – kůň, s Schwein – prase, s Schaf – ovce, e Ziege – koza, r Esel – osel, e Henne – slepice, r Hahn – kohout, s Küken – kuře, e Ente – kachna, e Gans – husa, r Truthahn – krocan, e Taube – holub, r Hund – pes, e Katze – kočka, s Kaninchen – králík, r Hamster – křeček, e Maus – myš
- Wilde Tiere: r Hase – zajíc, r Wolf – vlk, r Fuchs – liška, r Bär – medvěd, r Hirsch – jelen, r Igel – ježek, s Eichhörnchen – veverka, e Eule – sova, r Adler – orel, e Fledermaus – netopýr, r Frosch – žába, e Schnecke – hlemýžď
- Im Zoo: r Löwe – lev, r Tiger – tygr, r Affe – opice, r Elefant – slon, e Giraffe – žirafa, s Zebra, s Kamel – velbloud, s Känguru – klokan, s Nilpferd – hroch, s Nashorn – nosorožec, s Krokodil, e Schlange – had, e Schildkröte – želva, r Seehund – tuleň, r Pinguin – tučňák, r Papagei – papoušek, r Pfau – páv, r Strauß – pštros
- Insekten: e Biene – včela, e Wespe – vosa, e Fliege – moucha, e Mücke – komár, r Floh – blecha, e Spinne – pavouk, r Schmetterling – motýl, e Ameise – mravenec, r Käfer – brouk, r Marienkäfer – slunéčko, e Heuschrecke – kobylka, r Wurm – červ
- Gruppen: s Säugetier – savec, r Vogel – pták, r Fisch – ryba, s Kriechtier – plaz, s Raubtier – šelma, s Insekt – hmyz
Wortschatz
- mildes Klima, die vier Jahreszeiten; das Wetter ist schön / schlecht
- warm / kalt, heiß / kühl, sonnig / regnerisch, windig / windstill, beständig / veränderlich
- die Sonne scheint / brennt, die Sonne geht auf / unter, der Himmel ist bewölkt / wolkenlos
- es regnet / nieselt / hagelt / schneit / friert / taut, es blitzt / donnert, s Gewitter – bouřka
- der Wind weht, r Nebel – mlha, r Reif – jinovatka, s Glatteis – náledí, auf dem Glatteis ausrutschen
- das Thermometer zeigt +5 Grad / 5 Grad unter null
- die Tage / Nächte werden kürzer / länger
- r Wetterbericht – zpráva o počasí, e Wettervorhersage – předpověď počasí
- r Berg, s Gebirge, s Tal – údolí, r Fluss, r See – jezero, e See – moře, r Wald, e Wiese – louka, s Feld – pole
Fragen
- Wie ist das Klima bei uns? Welche Klimazonen gibt es auf der Erde?
- Wie viele Jahreszeiten gibt es und wann beginnen sie?
- Wie ist das Wetter in den einzelnen Jahreszeiten? Was bringt jede Jahreszeit Angenehmes und Unangenehmes?
- Welche Jahreszeit haben Sie am liebsten und warum?
- Wie ist das Wetter heute? Machen Sie eine Wettervorhersage für morgen.
- Welches Verhältnis haben Sie zur Natur? Wie kann man die Natur schützen?