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Berlin und andere deutsche Städte

Berlin

Berlin ist die Hauptstadt der BRD und liegt an den Flüssen Spree und Havel. Es hat 3,3 Millionen Einwohner údaj z doby vzniku textu; dnes asi 3,8 milionu. Berlin entstand im 13. Jahrhundert aus zwei kleinen Ortschaften – Berlin und Cölln. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es in vier Besatzungssektoren geteilt. Aus dem britischen, amerikanischen und französischen entstand Westberlin, aus dem sowjetischen Ostberlin. Seit 1949 war Ostberlin die Hauptstadt der DDR. 1961 wurde zwischen beiden Teilen eine Mauer gebaut, die Berliner Mauer genannt wurde und die erst 1989/90 geöffnet wurde.

In Berlin können wir viele Sehenswürdigkeiten finden. Es sind das Schloss Charlottenburg, das Brandenburger Tor (das bekannteste Berliner Bauwerk), die St.-Hedwigs-Kathedrale. Viele Baudenkmäler befinden sich in der Straße Unter den Linden. Es sind z. B. die Humboldt-Universität, die Neue Wache und die Staatsoper.

Das Zentrum des ehemaligen Ostberlin war der Alexanderplatz. Dieser Platz im Zentrum Berlins ist über 350 Jahre alt. Der Platz bekam seinen Namen nach dem Zaren Alexander dem Ersten, der Berlin im Jahre 1805 besuchte. Nicht weit von hier gibt es das Rote Rathaus und den Fernsehturm. Er ist 365 m hoch dnes po přestavbě antény 368 m. Oben befindet sich ein Telecafé. Von dort aus ist eine schöne Aussicht auf die ganze Stadt.

Die bekannteste Geschäftsstraße ist der Kurfürstendamm. In Berlin gibt es viele Theater (z. B. das Berliner Ensemble, mit B. Brecht verbunden). Berlin wird oft Museenstadt genannt. Die meisten Museen befinden sich auf der Museumsinsel. Am bekanntesten ist das Pergamonmuseum. Dort können wir den Pergamonaltar finden, der vor über 2000 Jahren von dem König Eumenes dem Zweiten errichtet wurde. Der Altar war mit einem 2,30 m hohen Fries geschmückt. Der Fries zeigt den Kampf der Giganten gegen die Götter des Olymps.

Die westdeutschen Städte

Lübeck

  • das Lübecker Rathaus
  • das Holstentor
  • das Haus der Buddenbrooks – hier lebte Thomas Mann

Hamburg

  • der Hafen
  • der Fischmarkt
  • der Fernsehturm
  • Barockbaustil

Frankfurt am Main

  • der „Römer“ (das Rathaus der Stadt)
  • der Dom, wo die deutschen Könige und Kaiser gewählt wurden
  • Goethes Geburtshaus nicht weit vom Rathausplatz
  • das Finanzzentrum
  • der Flughafen
  • jeden Herbst die Buchmesse

München

  • die Hauptstadt des Bundeslandes Bayern
  • 1972 – Olympische Spiele
  • das Münchener Abkommen (1938) wurde hier unterzeichnet
  • viele Galerien, Museen
  • die Biermesse (das Oktoberfest)
  • der hohe Fernsehturm

Bonn

  • war die Hauptstadt der BRD
  • Beethovens Geburtshaus, Festspiele

Die ostdeutschen Städte

Weimar – liegt in Ostdeutschland im Bezirk Erfurt. Weimar wird „die Stadt der Kunst und der Musik“ oder „die Stadt der deutschen Klassik“ genannt. In Weimar haben die Dichter Goethe, Schiller, der Komponist Liszt oder der Philosoph Herder gelebt. Hier gibt es das Goethehaus, heute ist es das Goethe-Nationalmuseum. In Weimar ist auch das Schillerhaus. Die Freundschaft der beiden Dichter wird durch das Goethe-Schiller-Denkmal manifestiert, das vor dem Nationaltheater steht. Weimar ist leider auch bekannt durch das Konzentrationslager Buchenwald, das in der Nähe liegt.

Wartburg – diese Burg ist sehr alt und steht unter besonderem Denkmalschutz. Im 13. Jahrhundert gab es hier einen Sängerkrieg der Minnesänger, an den die Fresken im Burgsaal erinnern. Hier ist auch das Zimmer des Reformers Martin Luther, in dem er 1521–22 die Bibel übersetzte und somit die Grundlagen für eine moderne deutsche Sprache schuf.

Mühlhausen – diese Stadt im Bezirk Erfurt entstand aus einer Mühle. Hier wirkte Thomas Müntzer. Die Stadt lebt nicht nur von und mit ihrer Geschichte, sondern ist heute eine ganz moderne Industriestadt.

Jena – ist eine alte Universitätsstadt im Bezirk Gera. 1846 gründete hier ein Mechaniker (Carl Zeiss) ein Werk, dessen optisches Glas, Mikroskope und Projektionsplanetarien weltberühmt sind. Hier gibt es auch das optische Museum.

Erfurt – ist die Bezirksstadt, wo 1392 eine Universität gegründet wurde. Die Stadt liegt an der Gera, an einer Furt – daher kommt ihr Name. Sie ist die größte und älteste mittelalterliche Stadt Ostdeutschlands. Sehenswert ist die Krämerbrücke.

Wernigerode – ist die schöne mittelalterliche Stadt mit bunten Fachwerkhäusern. Ihr spätgotisches Rathaus wurde 1450 erbaut und ihr Schloss ist das größte Feudalmuseum. Sehenswert ist das Harzmuseum, das über Geschichte, Fachwerkbau und Folklore informiert. In der Nähe von Wernigerode liegt der Hexentanzplatz und der Brocken – der höchste Berg des Harzes. Der Sage nach sollen die Hexen in der Walpurgisnacht auf den Brocken aus dem Hexentanzplatz fliegen.

Halle – diese Stadt ist sehr alt. Im Jahr 806 war Halle ein karolingisches Kastell. Im 10. Jahrhundert begann man mit Salzgewinnung. Im 17. Jahrhundert wurde hier die Universität gegründet. Im 19. Jahrhundert war Halle ein Zentrum der Arbeiterbewegung. Wir können hier viele Baudenkmäler besichtigen, z. B. die Marienkirche, den Roten Turm mit der Rolandfigur, 2 Burgen – Moritzburg und Giebichenstein – und das Händelmuseum. Halle ist durch Chemiebetriebe berühmt.

Chemnitz – wir können viele Spaziergänge in die nähere und weitere Umgebung dieser Stadt machen, z. B. in die Augustusburg, in den Sachsenring oder in Zwickau. Wir können hier die spätgotische Schlosskirche mit einem ungewöhnlich reichen Portal oder den Roten Turm mit der besonderen Sehenswürdigkeit – der „versteinerte Wald“ genannt –, die etwa 250 Millionen Jahre alt sein soll, sehen.

Sachsen

Sachsen ist ein Bundesland im Osten Deutschlands. Es ist am dichtesten besiedelt und am stärksten industrialisiert. Die größte Stadt Sachsens ist Leipzig.

Leipzig

  • früher die wichtigste deutsche Handelsstadt. Die Leipziger Messe hat eine langjährige Tradition. Die Messe findet hier zweimal jährlich statt (die Industrie- und Konsumgütermesse).
  • Leipzig ist auch eine berühmte Musikstadt geworden, weil hier der Musiker und Komponist Johann Sebastian Bach wirkte und den Knabenchor leitete (sog. Thomanerchor). Bach arbeitete viel – er spielte Orgel in der Thomaskirche und komponierte auch. Auch das Gewandhausorchester ist weltberühmt.
  • In Leipzig gibt es viele Verlage und alljährlich findet hier die Buchmesse statt.
  • Leipzig wird als Universitätsstadt bezeichnet. Hier studierte J. W. Goethe an der Uni, die zu den ältesten in Deutschland gehört. Das moderne Universitätsgebäude hat 34 Stockwerke und hier können die Studenten aus aller Welt studieren.

Dresden

  • Landeshauptstadt Sachsens. Diese Kunststadt nennt man oft „Elbflorenz“. Hier gibt es schöne Renaissance- und Barockbauten. Um die Architektur im Renaissancestil verdiente sich der Architekt Gottfried Semper. Das schönste Theatergebäude, die Semperoper, gehört zu seinen bekanntesten Bauwerken in Deutschland.
  • Weltberühmt ist hier der Dresdner Zwinger – Gemäldegalerie. Sie besteht aus 2 Objekten – „die Galerie der Alten Meister“ und „die Galerie der Neuen Meister“. Das hochgeschätzte Gemälde im Zwinger ist Raffaels „Sixtinische Madonna“.
  • Im sogenannten „Grünen Gewölbe“ befinden sich neben der Malerei des 19. Jahrhunderts auch antike Sammlungen.
  • Zu den Sehenswürdigkeiten Dresdens gehört auch die Frauenkirche, die im Stadtzentrum steht und in den letzten Jahren neu rekonstruiert wurde.

Zdroj: Němčina/2) Berlin und andere Deutsche Städte.pdf