Themen
- Serviceleistungen, im Restaurant, die Unterkunft
- Einkaufsmöglichkeiten, auf der Post
- ein Bewerbungsbrief, die Werbung
Dienstleistungen
Dienstleistungen sollen uns das Leben und die Arbeit im Haushalt erleichtern. Ihr Angebot wird immer größer.
- In der Wäscherei und der chemischen Reinigung lässt man seine Wäsche und Kleidung waschen, bügeln oder reinigen, beim Schneider etwas nähen oder ändern.
- In Reparaturwerkstätten lässt man sich Schuhe, Haushaltsgeräte, Uhren, das Handy oder das Auto reparieren; die Brille beim Optiker.
- Beim Friseur lässt man sich die Haare waschen, schneiden, färben und frisieren, im Kosmetiksalon macht man Maniküre und Pediküre.
- Zu den Dienstleistungen gehören auch Banken (ein Konto führen, einen Kredit aufnehmen), Reisebüros, Post, Polizei, Hotels, Restaurants, Apotheken, die Müllabfuhr, Handwerker (man lässt die Wohnung streichen, tapezieren, die Fenster putzen) und Verleihstellen (Fahrräder, Skier, Autos).
- Heute kann man vieles online erledigen: einkaufen, ein Zimmer buchen, Rechnungen bezahlen, Termine reservieren.
Gute Dienstleistungen sollen schnell, zuverlässig und preiswert sein, das Personal freundlich und hilfsbereit. Nicht immer ist es so: Man wartet lange, die Öffnungszeiten sind ungünstig, die Qualität entspricht nicht dem Preis.
Einkaufen
In jeder Stadt gibt es viele Geschäfte: Lebensmittelgeschäfte, Obst- und Gemüseläden, die Bäckerei, die Konditorei, die Metzgerei (Fleischerei), die Drogerie, die Apotheke, Schuh-, Textil-, Elektro-, Spielwaren- und Blumengeschäfte, die Buchhandlung, den Kiosk, das Juweliergeschäft.
Im Supermarkt bekommt man alles für den täglichen Bedarf und spart Zeit. Man nimmt am Eingang einen Einkaufswagen oder einen Korb, sucht die Waren in den Regalen aus und bezahlt an der Kasse – bar oder mit Karte.
Das Kaufhaus (Warenhaus) hat mehrere Stockwerke, die man mit der Rolltreppe oder dem Aufzug erreicht. Es hat viele Abteilungen – für Damen- und Herrenbekleidung, Sportartikel, Möbel, Haushaltswaren, Schreibwaren, Glas und Porzellan. Im Keller ist oft eine Tiefgarage, oben ein Restaurant. Heute gehen viele Leute ins Einkaufszentrum am Stadtrand oder kaufen im Internet ein.
Wenn man günstig einkaufen will, macht man sich eine Einkaufsliste, vergleicht die Preise und nutzt Sonderangebote und den Ausverkauf (Schlussverkauf). Bei teureren Waren verlangt man den Garantieschein. Es gibt auch Märkte und Flohmärkte.
Unterkunft
Auf Reisen kann man je nach Lust und Budget in einem Hotel (vom Ein- bis zum Fünfsternehotel), in einem Motel, einer Pension, einer Jugendherberge, einer Berghütte oder auf dem Campingplatz (im Zelt oder im Bungalow) übernachten. Man kann auch ein Privatzimmer oder eine Ferienwohnung mieten. Beliebt ist auch Urlaub auf dem Bauernhof.
An der Rezeption: „Haben Sie ein Einzelzimmer / Doppelzimmer frei? – Für wie viele Nächte? – Was kostet das Zimmer mit Frühstück / mit Halbpension / Vollpension? – Ist das Zimmer mit Bad oder Dusche?“ Man füllt das Anmeldeformular aus und bekommt den Zimmerschlüssel.
Im Restaurant
Es gibt Restaurants verschiedener Preisklassen, Cafés, Konditoreien, Kneipen, Pizzerias, Imbissstuben und Schnellrestaurants. Man wählt nach der Speisekarte: einen Aperitif, eine Vorspeise, eine Suppe, ein Hauptgericht, einen Nachtisch und ein Getränk. Der Kellner kann etwas empfehlen. Nach dem Essen zahlt man und gibt ein Trinkgeld (meistens etwa zehn Prozent).
Gutes Benehmen: Traditionell geht der Mann ins Restaurant voran und fragt nach einem freien Tisch, er setzt sich erst, wenn die Frau Platz genommen hat. Man spricht nicht mit vollem Mund und telefoniert nicht laut am Tisch.
Auf der Post
Auf der Post kann man Briefe, Postkarten und Pakete abschicken, Briefmarken kaufen, Geld überweisen oder abheben und Rechnungen (Miete, Strom, Gas, Wasser, Telefon) bezahlen. Auf den Umschlag schreibt man die Adresse des Empfängers (Name, Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) und den Absender. Heute schreibt man meistens E-Mails und Nachrichten, die Post bringt vor allem Pakete aus Online-Shops.
Der Bewerbungsbrief
Ein formeller Brief (z. B. eine Bewerbung um einen Ferienjob) hat einen festen Aufbau: der Absender, der Ort und das Datum (Prag, den 6. 5. 2026), die Adresse der Firma, der Betreff, die Anrede („Sehr geehrte Damen und Herren,“), der Text (wo man die Anzeige gefunden hat, wer man ist, was man kann, warum man sich bewirbt), der Gruß („Mit freundlichen Grüßen“) und die Unterschrift. Dazu gehören ein Lebenslauf und Zeugnisse.
Die Werbung
Werbung begegnet uns überall: im Fernsehen, im Radio, im Internet und in sozialen Netzwerken, auf Plakaten, in Zeitschriften und im Briefkasten. Sie informiert über neue Produkte und Angebote, aber sie manipuliert auch: Sie weckt Wünsche, die wir eigentlich nicht haben, und arbeitet mit schönen Bildern, Prominenten, Humor und Musik. Kinder sind für Werbung besonders empfänglich. Werbung finanziert aber auch Medien und Veranstaltungen.
Wortschatz
- sich etwas reparieren / reinigen / schneiden lassen, etwas zur Reparatur bringen / abholen
- Einkäufe machen, einkaufen gehen, s Angebot / s Sortiment, preiswert / günstig / teuer
- s Sonderangebot, r Rabatt / e Preisermäßigung – sleva, e Garantie, r Kassenbon – účtenka
- anprobieren – zkusit si (oblečení), e Umkleidekabine, Welche Größe haben Sie? – Das steht Ihnen gut.
- übernachten, untergebracht werden, ein Zimmer reservieren / buchen
- die Rechnung bezahlen / begleichen, ein Trinkgeld geben
- auf der Post etwas erledigen, einen Brief abschicken, e Briefmarke
Fragen
- Welche Dienstleistungen gibt es in Ihrer Stadt? Welche nutzen Sie?
- Wo und was kaufen Sie gewöhnlich ein? Macht Ihnen das Einkaufen Spaß?
- Wie kauft man im Supermarkt ein? Beschreiben Sie ein Kaufhaus.
- Kaufen Sie im Internet ein? Welche Vorteile und Nachteile hat das?
- Wo kann man auf Reisen übernachten? Reservieren Sie ein Hotelzimmer.
- Wie soll man sich im Restaurant benehmen? Woraus besteht ein Menü?
- Was kann man auf der Post erledigen?
- Wie wirkt Werbung auf Sie? Welche Werbung gefällt Ihnen und welche nicht?